HIGHLIGHTS: Shoutout zu 2001

Heute vor 50 Jahren war die Weltpremiere des bahnbrechenden Kinofilms „2001 – Odyssee im Weltraum“, zu dem man an dieser Stelle wirklich nichts mehr schreiben muss.

Als Verbeugung vor dem Meisterwerk hatten Jochim und ich 2010 im Hörspiel „Vorstoß im Uranus 2“ eine Sequenz wörtlich zitiert, die nach 19 Minuten zu den ersten gesprochenen Worten des Films gehört: die automatisierte Anmeldeprozedur von Dr. Floyd auf der „Space Station One“. Lediglich Mark Brandis‘ Antwort ist natürlich, entsprechend der anderen Umgebung und Handlung, anders ausgefallen. Und so hört sie sich bei uns an:

Mark Brandis bei Spotify

Ob wir das jetzt toll finden oder nicht, muss sich noch herausstellen — aber nach langem Zögern hat sich unser Label Folgenreich dazu entschlossen, auch Mark Brandis (die Hauptserie) auf Spotify freizuschalten.

Wer einen Leitfaden braucht, kann sich an dieser Playlist orientieren.

UPDATE 25.5.: Aufgrund der neuen Verträge zwischen Universal Music und Spotify sind die beiden Brandis-Serien (bis auf die jew. Pilotfolge) wieder aus dem Katalog von Spotify gestrichen. Anfragen zum aktuellen oder zukünftigen Stand bitte direkt an Folgenreich.

HIGHLIGHTS: Die Freundschaft von Mark und Grischa

Aus Testakte Kolibri: Mark Brandis (gesprochen von Michael Lott) hat die Leitung des Projekts Kolibri und damit die Verantwortung für ein gemischtes Rudel Testpiloten mit Ecken und Kanten übernommen. Unter den Piloten befindet sich auch der exzentrische Grigorij Romen, genannt Grischa (gesprochen von David Nathan). Obwohl sie zunächst über ihrem jeweiligen Verständnis von Disziplin aneinandergeraten, freunden sich die beiden gegensätzlichen Männer bei einem Strandpicknick an — ein Bund, der über die gesamte weitere Serie Bestand haben sollte.

So begann das alles:

Interview mit Reinhild von Michalewsky

Wie kam es eigentlich zum Ende der MARK BRANDIS-Reihe? 1987 erschien »Geheimsache Wetterhahn«, und dann kam kein Anschlussauftrag für das nächste MARK BRANDIS-Buch.
Also, MARK BRANDIS war finanziell ein Supererfolg, auch für den Verlag. Dann ebbte die Science-Fiction-Welle ein bisschen ab. Herder ist auch nicht unbedingt der Verlag gewesen, der groß Public Relation machte. Ich sag es jetzt mal so, wie mein Mann es beurteilte: Herder hat sehr spät erkannt, dass die Verkaufszahlen einbrachen, und sie haben nicht gegengesteuert, sondern irgendwann gesagt: »Na ja, läuft nicht mehr.« Das heißt, MARK BRANDIS starb so langsam vor sich hin. Und dann gab es halt irgendwann keinen neuen Auftrag.

phantastisch #65

phantastisch #65

In der ab dem 20.1. auch im Bahnhofsbuchhandel erhältlichen Ausgabe der phantastisch! ist neben der Fortsetzung des Artikels aus der #64 das längere Interview zu finden, das Olaf Brill bei seinem Besuch im Teufelsmoor mit Nikolais Ehefrau Reinhild geführt hatte, und in dem es auch um seine Arbeit als Schöpfer der MARK BRANDIS – Romane geht.

Das Heft ist bis Ende März 2017 im Handel.