Vor rund zwölftausend Jahren wurden die Menschen sesshaft. Und damit erfolgte die Eroberung der Welt. Dass diesem Eroberungswillen auch die Grenzen unseres Planeten keinen Einhalt gebieten können, bewiesen jüngst das Artemis-Programm mit seinen Flügen zum Mond und der erklärte Wille, den Mars für die Menschheit in Besitz zu nehmen. Dass langfristig auch weiter entfernt liegende Planeten und rohstoffreiche Monde ins Visier dieser Doppelgier nach Mehr und Weiter geraten werden, führt uns Nikolai von Michalewsky in der Mark-Brandis-Reihe deutlich vor Augen, u.a. anhand der Geschichte und Entwicklung der Gesellschaft VEGA, der Venus-Erde Gesellschaft für Astronautik. Die VEGA ist in seinen Erzählungen nicht nur die Weltraumbehörde der EAAU, das Entwicklungslabor für schnelle Raumschiffe, die Werkstätte und der TÜV für Prototypen, sondern steht auch gemeinsam mit der SR (Strategische Raumflotte) für die Erforschung und Sicherung der ‚Verkehrs‘-Wege der Menschheit zwischen ihren Niederlassungen im Sonnensystem.
Die Vorläufer der Raum- und Frachtschiffe, die die Lieferketten und logistischen Netzwerke in der Mark-Brandis-Welt aufrechterhalten, sind nichts anderes als eine Extrapolation unserer heutigen Container- und Tankschiffe, die die irdischen Weltmeere befahren, und natürlich der Millionen von LKWs auf den Autobahnen, weiterhin der Güterzüge und… der Pferdefuhrwerke, Handkarren und letztlich der vielen Frauen und Männer, die auch in unseren Tagen als Träger für Lasten herhalten müssen, die sie wie vor zehntausend Jahren auf ihren Köpfen balancieren.
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