„Aus einem fremden, feindlichen Himmel kehrst du heim in die Welt der Menschen.“ So beginnt die 31-bändige Reihe ‚Weltraumpartisanen‘ von Nikolai von Michalewsky. Sieht man die Welt von oben aus dem Orbit, kann man keine Grenzlinien erkennen. Entsprechend müsste man doch annehmen, dass sich die menschlichen Wesen, die auf der Oberfläche dieser Welt umherkrabbeln, als Geschwister begreifen. Was auch sonst?
Tatsächlich ist die Menschheit weit davon entfernt, sich als Einheit zu begreifen. Wie fremd, wie angstbesetzt, wie gegensätzlich sich Menschen in Wirklichkeit begegnen, führt uns Nikolai von Michalewsky nicht nur anhand des erzählerischen Umfelds von Mark Brandis immer wieder vor Augen. Den Mangel an Geschwisterlichkeit, an Menschlichkeit, ja sagen wir ruhig die eklatante ‚Knappheit an Sein‘ bei vielen bedeutenden und unbedeutenden Individuen setzte er in seinen Hörspielen und beispielsweise auch in den unter den Pseudonymen Nick Norden und Victor Karelin erschienenen Romanen in fesselnde Handlung um. Er zeigte uns in seinen Werken aber auch die andere Seite: herausragende Persönlichkeiten, die mit kleinen, ja unscheinbaren Handlungen zum richtigen Zeitpunkt das Richtige taten und so Gegensätze überwanden und Frieden stifteten, und auf diese Weise der Menschlichkeit zur Geltung verhalfen.
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