Ich gebe es ehrlich zu … dieser Begriff stammt nicht von Nikolai von Michalewsky.
Beim Konzipieren der Hörspiele suchte ich nach einem genügend allgemein formulierten Begriff für die Zeit zwischen unserem Jetzt und der Zeit von Mark Brandis. Zwei waren mir eingefallen:
- die Ressourcenkrisen
- die Einigungskriege
Schön euphemistisch formuliert, wie das rückblickend Geschichtsschreiber so tun, wohl auch in der Zukunft. Was das konkret bedeuten wird, hat ein heute im Guardian erschienener Artikel aufgeführt:
- der Klimawandel wird bisher bewohnbare Gegenden unbewohnbar machen;
- Länder mit ausplünderbaren Ressourcen (Öl) werden diese bis zum letzten Barrel aussaugen, dann wird die reiche Elite umziehen, und die Übriggebliebenen 99% werden vor der Frage stehen, zu einem Staat wie Jemen zu werden oder in Massen zu migrieren;
- Diese Migrationen werden in den Zielländern die Abwehrreaktionen Wohlhabender verstärken und damit den Zulauf zu rechtspopulistischen Parteien verstärken;
- Multinationale Verbünde werden sich unter dem Druck der Rechtspopulisten verändern;
- Selbstbehauptung und egoistischer Überlebensimperativ wird internationales Handeln erschweren;
- Kriege um Ressourcen wie Wasser, Öl, Lebensraum werden ausbrechen;
- Grenzen werden hochgezogen und Waffengewalt gegen Migranten wird zur Regel;
- Krankheiten, Epidemien und Hungersnöte werden folgen
Ob in der Folge davon sich die von NvM prophezeiten „neuen Superblöcke“ noch finden werden (können), ist noch völlig offen. Ein so umfangreiches Raumfahrtprogramm wie das der EAAU erfordert eine prosperierende Umgebung, die sich die Kosten auch leisten kann.
Wie seht Ihr das? Wird die Menschheit die Kurve zur Vernunft noch kriegen?
