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Pilgrim 2000
Missionszeitpunkt: Mai 2080
Mark Brandis begegnet auf der
Reise mit der neuen Kronos auf
zur Erde abgewandten Seite der Sonne einer riesigen Raumstation.
Die Bewohner dieser Station haben vor langer Zeit die Erde aus
Furcht vor dem dritten Weltkrieg verlassen.
Auf Funkrufe reagiert die Station
nicht. Brandis befiehlt die
Landung. Im Inneren der Station finden sie
verwilderte Gärten und heruntergekommene
Städte vor. Als ein Besatzungsmitglied durch
einen hinterhältigen Angriff verletzt wird,
kommen bibeltreue Menschen den Raumfahrern
zu Hilfe. Sie erfahren, daß es auf der Station zu
kriegsähnlichen Handlungen kam und daß die
Menschheit sich aufgespalten hat, in die
friedlichen Bewohner des Dorfes, und in die
Ratmen, Menschen,die sich mit den Ratten auf
dem Schiff verbrüdert haben und sogar deren Sprache gelernt haben.
Für Brandis, seine Crew und die Dorfbewohner
gibt es nur eine Möglichkeit: Sie müssen die
Station verlassen. Gejagt von den unheimlichen
Ratmen und ihren tierischen Verbündeten,
machen sie sich auf die lange Odyssee durch
PILGRIM 2000 auf der Suche nach einer
Raumschleuse um zu ihrem Schiff zurückkehren zu können.
Dieser sechzehnte Roman umfaßt gleich mehrere
Gebiete der Literatur zum einen befaßt er sich
mit der Entwicklung einer Gesellschaft in einem
geschlossenen System, daß nach einer
Katastrophe aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Dies könnte ein Krieg sein, das Versiegen der
Ölreserven, eine extraterristische Katastrophe
oder eine Seuche. Zu anderen ist PILGRIM 2000
ein Reisebericht, wie er spannender kaum sein
kann. Die Protagonisten sind aus ihrer
angestammten Umgebung herausgerissen und im
Sinne Jules Vernes mit einer völlig neuen
Situation konfrontiert. Erfindungsreichtum und
die Wiederentdeckung längst vergessen
geglaubter Fähigkeiten sind notwendig, die
schwierige Lage zu meistern.
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