Im Nachlaß des Commanders fanden sich auch zwei Gedichte, die er in der Zeit der Turbulenzen rund um das Artefakt einer außerirdischen Zivilisation schrieb. Möglicherweise setzte er sich auf diese Weise weiter mit den Fragen des »jenseits dieses Sonnensystems« auseinander... die Wahrheit ist im Auge des Betrachters.

 

 

- so also doch: da ich von den planeten
heimkehre zu der väterlichen farm
noch sonnentrunken noch vom sturz betreten
- so also doch: die glocke schrillt. alarm.

computerflug: ich bin am rechten orte.
was ich verließ - der blaue diamant
im sichern schutz der mächtigen kohorte
- wars was ich glühen sah? er ist verbrannt.

um mich nur raum nur leere nur äonen
das triebwerk faucht kein licht kein zeiger droht.
wo gibt es einen stern noch um zu wohnen?
ich schmecke einsamkeit und langen tod.

 

31.1.2075

 

nimm abschied vom alten und gürte
fest dich im cockpit. sieh:
sterngleich blüht dir die myrthe
jenseits der galaxie.

dein name: commander. durcheile
raum den kein auge sah
himmlische nebel teile
x und andromeda.

doch dann in der fernsten spirale
wage den kühnen griff
und auf fruchtbarem tale
- ja! verbrenne dein schiff.

 

6.2.2075