OT: Theodore Sturgeon
Ein neues Vorbild ist hinzugekommen; und im Grunde genommen bin ich betrübt, dass ich sein Werk noch nicht länger kenne: Theodore Sturgeon. Der berühmteste Hitzkopf unter den SF-Autoren, Harlan Ellison, hatte in seinem Nachruf von 1986 (siehe Auszug rechts) besser beschrieben, als ich es könnte, was das Besondere an diesem Autor war und ist: neben seiner besonderen, fast gedichthaft-rhythmischen Art, Worte zu setzen, seinem Einfallsreichtum und schriftstellerischem Können vor allem dies -- er war Empath.Das klingt jetzt vielleicht nicht nach etwas so Außergewöhnlichem, und zu erklären, was seine Geschichten an Wirkung hinterlassen, ist so, also würde man versuchen, einem Blinden Farben zu erklären. Schlichtweg unmöglich. Also bewege ich mich mal in eine Grauzone, indem ich zu einer seiner Kurzgeschichten verweise, die es besser verdeutlichen: A Saucer Of Loneliness.
Wer sich die Worte auf der Zunge zergehen läßt, ihnen nachspürt, ist einem besonderen Genuss auf der Spur. Und ich vertraue darauf, dass der eine oder andere dann den Wunsch bekommt, mehr von Sturgeon zu lesen...
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