23.06.2005

Ein Schritt weiter: Bibel fertig

Für jede gute Serienproduktion ist eine sog. Bibel nützlich, insbes. wenn mehrere am Hörspielprojekt arbeiten. Hier wird das Konzept der Serie beschrieben, und das Verhältnis der Hauptfiguren zueinander.

Ausschnitt:
"Mark Brandis soll eine Abenteuer-SF-Hörspielserie werden, die Erlebnischarakter hat. Wir wollen so dicht wie möglich an eine Quasi-Realitätsnähe heran, in die sich die Hörer fallenlassen können: so echt wie möglich in Charakteren, Handlungen, Dialogen und Effekten. Was hat uns an Mark Brandis gefallen? Zunächst einmal die konsequente Umsetzung des Gedankens »Woran du glaubst, dafür sollst du leben und sterben« als Leitlinie des Hauptcharakters. Die spannenden Geschichten und unerwarteten Wendungen. Die Themen, die – im Kontext einer möglichen Zukunft – Probleme der Gegenwart anschaulich illustrieren. Die »realistische« SF, die ohne Hyperraum, Aliens und Gimmicks auskommt. Die Vorbildfunktion, die Brandis hat, ohne den Preis zu verschweigen, der für integres Handeln gezahlt werden muss.

Zielgruppe des Hörspiels sind neben den Fans junge Hörer, die die Serie bisher nicht kennen. Der Spagat, der daraus entsteht, soll nicht geschlossen werden, indem wir auf vermeintlich jugendkompatible Bausteine setzen, die die Entstehungszeit verschleiern sollen. Wir suchen stattdessen die zeitlose Kombination aus spannender Geschichte und lebhafter, ausgestalteter Atmosphäre. Wir haben uns den Anspruch gesetzt, in der Konzeption der akustischen Welt den Grad an Stimmigkeit zu erreichen, der die »Herr der Ringe«-Verfilmungen auszeichnet."

...und keiner soll sagen, wir hätten uns nichts vorgenommen...

11.06.2005

Es geht los!

Jochim und ich waren gestern bei Frau von Michalewsky und haben ihr unser Konzept vorgestellt und dann die Demo (eine achtminütige Produktion mit Titelmelodie und Prolog sowie zwei "ruhigen" und einer grossen Actionszene) vorgeführt und besprochen. Sie ist einverstanden, und jetzt kann es losgehen! Wir haben ja jetzt nur noch
  • das Skript zu schreiben
  • Verhandlungen zu führen
  • Produktionsarrangements zu treffen
  • Sprecher zu casten
  • mit Studios zu verhandeln
  • zu produzieren und
  • die Pressung zu überwachen...

Ganz ehrlich, es ist manchmal ganz gut, wenn man einfach drauflossegelt, ohne jedes einzelne Problem auf dem Weg zu kennen. Also, Leinen los, unser VÖ ist Herbst 2006!